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Flughafen
Erstellt am: 2013-01-08 19:52:01
von: ghamila
Pfusch und Fehlplanung
Von Jürgen Schwenkenbecher
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Zukunft im Nebel: Wann der Flughafen BER eröffnet wird, ist völlig offen. Ursprünglich sollten bereits 2007 Passagiere abgefertigt werden.
Zukunft im Nebel: Wann der Flughafen BER eröffnet wird, ist völlig offen. Ursprünglich sollten bereits 2007 Passagiere abgefertigt werden.
Foto: dapd

Fehlerhafte Kabeltrassen, überlastete Kühlungssysteme, zu kurze Rolltreppen, falsche Entrauchungsanlagen und manchmal regnet es auch rein €“ die Mängelliste am Flughafen BER wird immer länger. Wie konnte der grandiose Pfusch einfach übersehen werden?

Es ist anzunehmen, dass Horst Amann sich die Probleme in Schönefeld anders vorgestellt hat, irgendwie lösbar. Im August 2012 trat er seinen Job als Technik-Geschäftsführer am Flughafen BER an. Wenige Wochen später hatte er sich mit Akten und Baustelle vertraut gemacht und machte öffentlich kund, woran es hapert. An der Brandschutzanlage nämlich, insbesondere an der €žgeschossübergreifenden Entrauchung€œ des Terminals. Und auch die Kabeltrassen müssten saniert werden, hier sei beim Bauen €žmehr schief- als gut gegangen€œ. Aber am 27. Oktober 2013 gehe der BER ans Netz, versicherte Amann schlieŸlich im September. Für den Flughafen-Aufsichtsrat galt er als Heilsbringer, der es richten wird.

Inzwischen ist klar, dass die Mängelliste um einiges länger und komplexer ist. Um die ganzjährige Kühlung der zentralen Computeranlage in den Griff zu bekommen, müsse nur eine zusätzliche Anlage errichtet werden, erklärte Amann vor einigen Tagen. Auch die Mängel bei der Unterflurbetankungsanlage, die in einem Controlling-Bericht aufgeführt werden, seien nicht genereller Art. Es müssten nur einige Teile ausgetauscht werden. Auch andere Dinge wie zu kurz geratene Rolltreppen oder das Eindringen von Regenwasser ins Terminal seien nicht €žterminkritisch€œ. Was in den Bereich Fehlplanung fällt und was als Pfusch gilt, lässt sich oft nur schwer unterscheiden.
Fast doppelt so teuer wie geplant
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Teuer:

4,3 Milliarden Euro soll der Berliner GroŸflughafen BER kosten, das teilte der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft im September vorigen Jahres mit. Es gibt bislang keine Schätzungen, welche Mehrkosten durch die am Sonntag bekannt gewordene Verschiebung der Eröffnung entstehen könnten. Ursprünglich war für das Projekt ein Budget von knapp zwei Milliarden Euro vorgesehen. Zum Vergleich: Der Berliner Landeshaushalt hat im Jahr 2013 ein Volumen von rund 22,5 Milliarden Euro.

Die Arbeiten, die im Mai zum Erliegen gekommen waren, sollten im November wieder aufgenommen werden. Tatsächlich herrscht auch zwei Monate später noch Ruhe auf der BER-Baustelle.

Beteiligte wollen sich in dieser Situation nicht öffentlich äuŸern. Doch es ist kein Geheimnis, dass immer neue Umbauwünsche der Flughafengesellschaft zum Chaos bei Planern und Bauarbeitern beigetragen haben. Unklar bleibt, warum Kontrolleure die Schlampigkeiten übersahen. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) räumte am Montag ein, dass die Entrauchungsanlage umgebaut werden müsse, weil sie entgegen behördlichen Auflagen gebaut worden sei. Wie viel teurer der Bau des Flughafens nun werden wird, lässt sich nur schätzen. Es geht um Hunderte Millionen.
Ewige Baustelle: Infotafeln und Musterteile liegen auf dem Flughafengelände herum. Die Bauarbeiten ruhen weitgehend seit Mai 2012.
Ewige Baustelle: Infotafeln und Musterteile liegen auf dem Flughafengelände herum. Die Bauarbeiten ruhen weitgehend seit Mai 2012.
Foto: dpa

Schon jetzt haben sich die ursprünglichen Kosten, die zu Baubeginn 2006 mit 1,983 Milliarden Euro angegeben wurden, mehr als verdoppelt: 4,3 Milliarden. Jeder Euro mehr macht es weniger wahrscheinlich, dass sich der Flughafen jemals amortisiert.

Zu eng geplant

Ganz abgesehen von den Finanzen und dem Zeitpunkt der Fertigstellung irgendwann stellt sich längst die Frage, ob der BER seiner Aufgabe überhaupt gerecht werden kann. Denn es gibt keinen Zweifel, dass es eng werden wird am neuen Flughafen. Darauf weist auch eine im Auftrag des Flughafens erstellte Studie hin, die Anfang des Jahres bekannt wurde. Das Gutachten warnt vor Engpässen bei der Abfertigung, an den Sicherheitskontrollen und den Gepäckbändern.
Baustelle Hauptstadtflughafen BER
AuŸenansicht des Hauptterminals
Das neue Terminalgebäude des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER)
Eine Fluggastbrücke mit einer Skulptur von Olaf Nicolai
Bildergalerie (16 Bilder)

Experten wie der Flughafenarchitekt Dieter Faulenbach da Costa kritisieren seit Jahren die offenkundige Fehlplanung. €žEin Flughafen muss immer Kapazitätsreserven haben und darf nie an seine Grenzen kommen. Sonst kommt es beim geringsten Auslöser zum Kollaps€œ, sagte er der Berliner Zeitung. Im vergangenen Jahr flogen 25 Millionen Passagiere von und nach Berlin, das Abfertigungsgebäude soll bis zu 27 Millionen bewältigen können. Diese Zahl könnte schon zum neuen Eröffnungstermin des Flughafens erreicht werden.
AuŸer Betrieb: Dieser Brandmelder auf dem Airport funktioniert nicht. Die komplizierte Brandschutzanlage ist weiterhin das gröŸte Problem bei dem GroŸprojekt.
AuŸer Betrieb: Dieser Brandmelder auf dem Airport funktioniert nicht. Die komplizierte Brandschutzanlage ist weiterhin das gröŸte Problem bei dem GroŸprojekt.
Foto: dpa

Zwei Satellitenterminals, die laut Flughafengesellschaft bis zu 45 Millionen Passagiere zulassen, sind baurechtlich zwar genehmigt, aber noch nicht einmal in der Planungsphase. €žSie werden das Problem auch nicht lösen, da sie wegen der Architektur des Flughafens nur Warteräume für Passagiere sein können€œ, sagte Faulenbach.

Als der Flughafen Ende der 90er-Jahre geplant wurde, gingen die Architekten von zwanzig Millionen Fluggästen bis zur Eröffnung 2007 aus. Sie stützten sich auf eine Prognose von 1998 €“ eine neuere gibt es bis heute nicht. (dpa)
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Erstellt am: 2013-01-09 12:11:05
von: ghamila
Fehlerhafte Kabeltrassen, überlastete Kühlungssysteme, zu kurze Rolltreppen, falsche Entrauchungsanlagen und manchmal regnet es auch rein €“ die Mängelliste am Flughafen BER wird immer länger. Wie konnte der grandiose Pfusch einfach übersehen werden?


Ich könnte jetzt ganz böse sein und mit kurzen Worten Ihnen diesen Pfusch erklären.Es ist das Ergebnis unsere oder besser gesagt die Lebens-Philosophie der Bundesregierung oder des Kapitalismus auf Kosten von andere zu leben.

Würden wir die Löhne und Gehälter so ausstatten das die Menschen gut leben könnten dann würde so etwas wie am Flughafen(Pfusch ) nicht mehr so vermehrt vorkommen.

Es ist einfach gespart worden ,,ohne sich Gedanken zu machen das es ganz viele Leben kosten kann .

Schauen Sie sich doch die ganzen Firmen an,,Sie leben von einen Auftrag zum anderen und das Geld was reinkommt damit stopfen Sie Löcher die über die ganzen Krisen -,Jahre entstanden sind.

Man schauen Sie sich die Löhne an,,,Friseurin,Kosmetikerin, Verkäuferin,oder die Löhne von den Männern....das jammert aber wie.

Ich hatte gestern ein Gespräch mit einen Wirtschaftspsychologen wegen meiner Neid und Hass Angelegenheiten.Ich muss da zusagen er ist ein sehr guter Freund seit vielen Jahren von mir.Sein Rat war,,ich solle eine Türsteher von einer Disko heiraten mir eine Knarre und zwei ganz bissige Hunde anschaffen,,mit einen kurzen Satz ,,,die Situation in Deutschland wird sich nicht verbessern jeh verschlechtern.

Ehrlichkeit ist im Moment in Deutschland ganz klein geschrieben,,es geht nur ums œberleben,,,,,,wie ,das ist den meisten schon so egal,,die Hauptsache es geht irgendwie weiter.

So meine Herren der Politik und nun überlegen Sie bitte noch einmal,,,wie konnte dies geschehen..Wo haben Sie versucht zu sparen.